Richtet nicht, auf dass ihr nicht gerichtet werdet! (Math 7,1-6)

Ein besonderer Gnadenmoment

Geschichte von der Orange

  • Mädchen sieht auf dem Spielplatz Orangen bei anderen
  • Wasser läuft ihm im Mund zusammen
  • geht am Kaufladen vorbei
  • lässt ein ein ihr Sandeimerchen fallen
  • plötzlich ist der Kaufmann da
  • sie holt verschämt die Apfelsine wieder raus und gibt sie dem Kaufmann
  • Spannung liegt in der Luft
  • Kaufmann holt Messer raus und schält die Orange sternförmig
  • gibt sie ihr
  • "Bleibt unser Geheimnis: sagt deiner Mutter ich hätte dir die Apfelsine geschenkt"

Halten wir diesen Moment einen Augenblick fest

  • Was hätten sie gemacht, wenn sie der Kaufmann gewesen wären?
    • Ich hätte sie zumindestens darüber aufgeklärt, dass stehlen nicht drin ist.
    • aber einfach so
    • wo kämen wir den dahin?
    • muss es nicht Gesetz und Ordnung geben
  • Was hätten sie gemacht, wenn sie das Mädchen gewesen wären
    • Würde sie demnächst wieder stehlen?
    • Sie werden das Erlebnis ihr ganzes Leben nicht vergessen
  • Es ist ein besonderer Gnadenmoment
    • eigentlich würde das Mädchchen das gerechte Urteil treffen
    • Du sollst nicht stehlen (7 Gebot)
    • und doch wird ihm alles geschenkt
      • nicht nur die Organge
      • Vergebung
      • tiefes Veständnis
      • Aufmerksamkeit
    • Ja wenn es so einfach wäre und wir öfters solche Momente hätten

Ohne Beurteilung geht es nicht

Wer muss richten

  • Lehrer
  • Richter
  • Chefs

Wir brauchen Schubladen

  • Wir brauchen Sicherheit und Ordnung für eine verlässliche Welt
  • Status
    • Wir wünschen uns zu platzieren
    • Wer steht wo in der Rangordnung
    • Wer hat den größeren Bagger, das schnellere Auto
  • Sicherhateit (Certainity)
    • geschriebenen Gesetze
    • über die ungeschriebene Gesetze
    • Schutz des Eigentums
    • Was mein ist und was Dein ist
    • Wo kämen wir da hin, wenn der Schutz des Eigentums Art 14 GG aufgehoben wäre
  • Fairness
    • Wir wünschen uns fair beurteilt zu werden
    • Gleicher Lohn für gleiche Arbeit
    • Das Gleichnis von der Arbeiter im Weinberg passt uns nicht

Aber messen wir immer mit gleichem Maß

  • Soziologie
    • wir sind besser, weil wir wenige Gute haben
    • die anderen sind alle schlechter, weil sie wenige schlechte haben
    • Beispiel
      • Ausländer sind schlecht, weil es einen Verbrecher unter ihnen gibt
      • Deutsche sind gut, weil es einen anständigen Menschen (mich) gibt
  • Es ist immer leichter die Fehler der anderen zu sehen, nur die eigenen nicht
    • siehst den Spitter im Auge deines Bruders
    • und den Ballken in deinem Augen nicht
  • nur die eigenen nicht

Sind wir wirklich bereit uns unter das Gericht zu stellen

  • Wir beurteilen immer lieber andere als uns selbst
  • Richtet nicht, auf dass ihr nicht gerichtet werdet
  • Wie werden die nachfolgenden Generationen über uns richten?
    • Klimaziel 2 Gerad Erwärmung wird nicht erreicht
    • Ist 3 Grad noch zu schaffen
    • Kaskadeneffekte
    • Es wird uns alle treffen
      • die Armen und die Reichen
    • hat unsere Generation nach dem 2Weltkrieg dies zu verantworten?

Wir wünschen uns geliebt zu werden

Wir brauchen wünschen uns diese Gnadenmomente

  • wie in der Geschichte von der Organge
  • man hat etwas ausgefressen
  • und wird beschenkt wie in der Geschichte

Wir wollen nicht gerichtet oder beurteilt werden

  • geliebt werden
  • anerkannt zu werden
  • Beachtung zu finden
  • die Füße und nicht den Kopf gewaschen bekommen!
  • Freiräume zu haben und nicht eingeengt zu werden
  • Bedürfnisse
    • Autonomie
    • Beziehung

Was passiert wo wir (ungerecht) beurteilt werden?

  • es zieht uns runter
  • wir haben angst
  • letzlich blockiert es uns
    • Es passiert genau das Gegenteil, von dem, was der Kritiker bei uns erreichen will
    • wir verändern beim andern nichts!

Eine Medaille, zwei Seiten

Zwei Seiten der Medaille

  • Liebe
  • Gerechtigkeit
  • beide Seiten müssen zu ihrem Recht kommen

nur Gerechtigkeit

  • Das Aufrechnen führt im Ende nicht weiter!
    • gibt es Gerechtigkeit auf dieser Welt
    • bürgerliche Rechte führen nicht weiter
    • Klima
      • der Kontrolle
      • Blockiert die Entwicklung
      • Keiner will mehr einen Fehler machen
  • Kultur des Vergebens
    • Fehlerkultur
    • Erlassjahr nach 49 Jahren

nur Liebe

  • schlimm wenn Schuld nicht mehr benannt werden kann
  • Gibt es Liebe ohne Gerechtikeit
    • wenn alles entschuldigt wird
    • gibt es auch keine Klärung Neuanfang
  • brauche gemeinsamen Kanon
    • 1o Gebote

Dort wo Jesus kommt bricht das Reich Gottes an

Jesus ist der Gerichtete

  • Am Kreuz empfängt er das Urteil Gottes über alle menschliche Schuld
  • Weil ich selbst vor Gott schuldig bin und zwar ganz und gar dem Tode verfallen, denn dafür hat Jesus bezahlt
  • kann ich mich nicht mehr über meinen Bruder oder meine Schwester stellen, denn auch er ist nicht mehr oder weniger als ich: ein gerechtfertigter Sünder

Jesus ist der Richter

  • und er ist zugleich der Richter vor dem sich alle Menschen am Ende dieser Welt oder ihres Leben verantworten müssen.
  • Gott wird über mich richten, ich muss mich seinem Urteil stellen
  • Aber er wird auch die anderen Menschen richten, deshalb brauche ich sie nicht zu richten