Nach langer Vorbereitungszeit  wurde im Oktober 2016 die neue Mikrophonanlage zunächst provisorisch installiert. Dabei gab es zahlreiche Herausforderungen zu bestehen.

Zunächst hatten wir die Qual der Wahl des richtigen Mischpultes: Ein modernes digitales Mischpult bei dem sich alle Einstellungen elektronisch speichern lassen oder ein einfach zu bedienendes Mischpult mit nur wenigen Knöpfen. Ursprünglich war geplant beide Varianten einzusetzen. Dankenswerterweise stellte uns die Fa. Strässer beide Varianten leihweise zur Verfügung und so konnten wir testen. Dabei stellte sich heraus, dass unsere Mesner auch mit dem digitalen Mischpult zurecht kamen und so konnte wir an dieser Stelle mehrere tausend Euro für ein zweites Mischpult sparen.

Die nächste Herausforderung war es einen geeigneten Weg für die Kabel von der Kirche bis in die Sakristei zu finden. Ursprünglich war geplant, einen Zugang durch die meterdicken Turmmauern zu bohren. Doch auf der Baustelle stellte sich heraus, dass auf der linken Kirchenseite noch Leerrohre in die Sakristei vorhanden waren. So konnten wir die Kabel von der rechten Kirchenschiffseite unter den Altarstufen hindurch, hinter dem linken Chorgestühl bis in die Sakristei verlegen. Bei dieser Gelegenheit wurden die Altarstufen ausgebaut und frisch lackiert.

Das neue Mischpult wurde zunächst in einem schwarzen Rollschrank eingebaut. Erst jetzt stellten wir fest, dass dies kein sonderlich gutes Bild ergab. Einmal, weil es die Bankreihen überragte und zweitens weil der „schwarze Klotz“ einen Fremdkörper darstellte. Umfangreiche Planungen und Überlegungen setzten ein. Entwürfe wurden gezeichnet und wieder verworfen. Schließlich hatte ein Steinheimer Gemeindeglied (das nicht genannt sein will) den richtigen Einfall. Wir hoffen, dass bis Anfang Februar der Schrank fertig ist und in der Kirche steht. Lassen sie sich überraschen!

In der nächsten Gemeindebriefnummer können wir hoffentlich über den erfolgreichen Abschluss der Baumaßnahmen berichten. Wir werden dann auch einen finanziellen Abschlussbericht vorlegen. Trotz einiger großen Spenden, die inzwischen eingegangen sind, werden uns wahrscheinlich noch zwei bis drei tausend Euro zur endgültigen Finanzierung fehlen.


Beteiligte Firmen

Fa. Strässer Stuttgart (Tontechnik)

Fa. Ranz Steinheim 

Fa. Elektro Wassermann Buxheim

Fa. Krumpholz Steinheim 


Wir danke für großzügige Spenden von

Fa. Ernst Ranz (Scania)

Katholische Kirchengemeinde St. Ulrich (Amendingen)